Mission Statement


Wir sind ein Ort für das Nachdenken über Recht.
Wir erforschen seine Theorie und Geschichte in vergleichender und globaler Perspektive.
Wir tragen durch ein vertieftes Verständnis von Recht zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen bei.
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The School of Salamanca has been hailed as the cradle of international law and criticised as a legal fig leaf for empire. Our director Thomas Duve argues that both accounts tend to reduce the School to its contribution to international law and overlook the authors who espoused the same ideas in Mexico, Córdoba or the Philippines. Moreover, the authors in Salamanca were part of a larger discourse. He and his department have held this view for years; recently he explained it to a wider audience in El Mundo, a leading Spanish daily.
Die Universität von São Paulo (USP) und die Max-Planck-Gesellschaft richten ein „Max Planck-USP Law Center—Normativity Regimes for Societies in Transformation“ mit Standorten in São Paulo und am Max-Planck-Institut für Rechtsgeschichte und Rechtstheorie in Frankfurt ein. Das Zentrum, das im Januar 2027 seine Arbeit aufnehmen soll, wird sich der Erforschung von Veränderungen im Recht und anderen Formen der Normativität aus einer globalen Perspektive widmen und eine Plattform für Forscher*innen aus Lateinamerika, Europa, Asien und Afrika sein.
In den italienischen Territorien von Neapel und Mailand war im 18. Jahrhundert das Justizwesen ein zentrales Feld von Reformbestrebungen, mit denen die Gerichte stärker in den Machtbereich der jeweiligen Territorialfürsten integriert werden sollten. Anhand von je drei Reformvorhaben zeichnet Band 354 der Studien zur europäischen Rechtsgeschichte die institutionellen Veränderungen von Gerichten nach. Er rekonstruiert diese Reformen als historisch offene Aushandlungsprozesse und eröffnet damit einen neuen Blick, der der Vielschichtigkeit dieser Prozesse Rechnung trägt. Die Untersuchung zeigt, dass diese Justizreformen nicht das Werk einzelner „aufgeklärter“ Herrscher waren, sondern Ausdruck eines institutionellen und gesellschaftlichen Ringens unterschiedlicher Akteure um Macht und Einfluss auf die Gerichte.
 

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