Daniel Damler sucht das Normative dort, wo es sich nicht als Recht zu erkennen gibt, wo es räumlich und bildlich wird. Für seine Forschungsprojekte blickt von den Sitzungszimmern von Vorständen und Aufsichtsräten auf das Recht in einem Abhängigkeitsverhältnis zur Architektur und deutet die fiktive Welt Gotham Citys als visuelles Signet des Ausnahmezustands. Sein jüngstes Projekt gilt Gonzalo Fernández de Oviedo (1478 bis 1557), Chronist der Conquista, Höfling und Notar, den Alexander von Humboldt als Plinius der Neuen Welt verehrte. Wir haben ihn gefragt, woran sich entscheidet, ob ein unkonventioneller Gegenstand rechtshistorisch trägt. Und was ein Forschungsprojekt gewinnt, wenn es seine Ergebnisse als Roman veröffentlicht.
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