Legal Pluralism and Social Change in Late Antiquity and the Middle Ages.

Wolfram Brandes, Helmut Reimitz, Jack Tannous (eds.)

A Conference in Honor of John Haldon

Studien zur europäischen Rechtsgeschichte 337
(Recht im ersten Jahrtausend 3)

Frankfurt am Main: Klostermann 2024. XIV, 436 S.

ISBN: 978-3-465-04550-2


In seinem gesamten wissenschaftlichen Leben wirkte Professor John Haldon als intellektuelles Bindeglied zwischen verschiedenen akademischen Kulturen, Methoden und Disziplinen. Der profunde Kenner der byzantinischen Gesellschaft verbindet in seinem Werk die akribische Untersuchung von Texten und materiellen Zeugnissen mit einem ganzheitlichen Verständnis der Sozialgeschichte. Haldons Ideen haben maßgeblich dazu beigetragen, die Byzantinistik für neue methodologische Perspektiven zu öffnen und breitere Horizonte für den Vergleich mit anderen politischen Systemen und Strukturen in der europäischen sowie der islamischen Welt von der Spätantike bis zur frühen Neuzeit zu erschließen. Ausgehend von einer Konferenz, die das Center for Collaborative History an der Princeton University 2018 anlässlich seines 70. Geburtstags veranstaltete, zieht dieses Buch – es ist mehr als nur eine Festschrift – eine Bilanz von Haldons Impulsen. Dabei liegt der Fokus auf der Geschichte des Rechts und der Rechtskultur in der Transformation der römischen Welt.

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