Zentrum für Rechtsgeschichte Indiens (CLHI)
Das Zentrum für indische Rechtsgeschichte (CLHI) in der Abteilung Europäische und Vergleichende Rechtsgeschichte am Max-Planck-Institut für Rechtsgeschichte und Rechtstheorie (mpilhlt) hat sich zum Ziel gesetzt, die Forschung und die akademische Zusammenarbeit auf dem Gebiet der indischen Rechtsgeschichte voranzutreiben. Sein vorrangiges Ziel ist es, das Fachgebiet zu stärken und zu professionalisieren, indem es Doktorand*innen und Postdoktorand*innen Fortbildungen, Betreuung und Ressourcen zur Verfügung stellt und sie so in die Lage versetzt, qualitativ hochwertige wissenschaftliche Arbeiten zu verfassen.
Das Zentrum strebt die Schaffung eines kooperativen Umfelds an, in dem Wissenschaftler*innen einen kritischen Dialog über den aktuellen Stand sowie die künftigen Perspektiven von Forschung und Lehre in diesem vielfältigen Fachgebiet führen können. Aufbauend auf einem multilateralen Netzwerk, das Institutionen und Forscher*innen in Indien und international miteinander verbindet, präsentiert das Zentrum die Vielfalt und die Bandbreite der indischen Rechtsgeschichte, identifiziert Gemeinsamkeiten und hebt zugleich die Vielfalt der Rechtstraditionen und interdisziplinären Perspektiven hervor.
Die indische Rechtsgeschichte ist seit langem ein wichtiger Schwerpunkt der Abteilung Europäische und Vergleichende Rechtsgeschichte, insbesondere im Zusammenhang mit der Erforschung des Rechtstransfers in der Welt des Common Law. Angesichts der zentralen Rolle des indischen Subkontinents in der Geschichte des Britischen Empire und der dort tief verwurzelten und vielfältigen Rechtstraditionen hat sich das Zentrum zum Ziel gesetzt, zur Entwicklung der Rechtsgeschichte in Indien als eigenständigem und wertvollem Forschungsgebiet beizutragen, das eigene Ressourcen und anhaltende wissenschaftliche Aufmerksamkeit verdient.
Das Zentrum unterhält formelle Kooperationen mit den führenden indischen Rechtsfakultäten NLSIU Bangalore und NALSAR. Es wird von einem Beirat unterstützt und verfügt über ein eigenes Gästeprogramm.



